Über mich

Entdecke das Außergewöhnliche!

 

Hallo,

Schön, dass du hier bist!
AvatarIch bin Jenni und habe diesen Reiseblog rund um Sankt Helena gegründet, da mich diese kleine, isolierte und zugleich exotische Insel schon immer fasziniert hat. Sankt Helena ist eine ungewöhnliche Insel und gerade deswegen so spannend!

Du bist auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Reise? Möchtest wohin wo noch nicht jeder war? Perfekt!

 

Meine Leidenschaft für die Insel ist vor vielen Jahren entflammt. Aber jetzt mal von Beginn an…

 

Wie ich St. Helena entdeckt habe…

Angefangen hat es vor langer, langer Zeit,  als ich mich brennend für Pharaonen, Hieroglyphen und alles was mit Ägypten zu tun hatte, interessierte. Kein anderes Land hat die Menschen seit Generationen so beschäftigt und fasziniert, wie das alte Ägypten. Nachdem ich jahrelang alles verschlungen hatte was über das damalige Ägypten bekannt war, bin ich historisch die Treppen richtig Gegenwart hoch gestiegen. Dabei hat mich besonders Napoleons Ägyptenfeldzug fasziniert.

 

Napoleon Bonaparte

Napoleon Bonaparte, selbsternannter Kaiser Frankreichs, Revolutionär und einer der bekanntesten historischen Personen Europas. Wenige Personen haben die Weltgeschichte so verändert, wie er. Seine Herrschaft war geprägt von tiefgreifenden Reformen in der Justiz und durch die Einführung des Code Civil. Bekannt ist er aber vor allem für die Eroberung großer Teile Europas.

Europa war ihm aber nicht genug. 1798 landete er mit 38.000 Soldaten, Wissenschaftler, und Künstlern in Ägypten. In der Schlacht bei den Pyramiden besiegte die französische Armee eine Mamelukenarmee, daraufhin zog er nach Kairo ein. Im Zuge dieser Expedition wurde unter anderen der Stein von Rosette gefunden, wodurch später die Hieroglyphen entschlüsselt wurden. Die Ägypter sahen Napoleon aber nicht als Befreier, wie in Italien, sondern als Eindringling und Ungläubigen. Der Aufstand der Ägypter, das Auftreten der Pest und die Tatsache, dass die französischen Schiffe vor Ägypten durch die britische Flotte unter Horatio Nelson versenkt worden war und dadurch die französische Armee weitgehend von Frankreich abgeschnitten war, veranlasste Napoleon zum Rückzug. Mit Glück umsegelte er die Blockade der Briten und erreichte kurze Zeit später wieder Frankreich. Trotz des Scheiterns der Expedition wurde Napoleon bei seiner Rückkehr nach Paris als Volksheld gefeiert.

 

Das war der Zeitpunkt an dem  mein ganzes Interesse nun Napoleon Bonaparte, seinem Leben, seinen Feldzügen, seiner Herrschaft und auch seiner Verbannung galt. Eine neue Leidenschaft war entstanden!

 

Das Leben des Herrschers

Napoleon wurde am 15. August 1769 in Korsika geboren. Seine schulische Ausbildung genoss er in Frankreich, zuerst in Autun und Brien, bald wurde er aufgrund seiner Fähigkeiten zu einer der besten Militärschulen Frankreich versetzt. 1789 begann die Französische Revolution. Das berühmte Motto „Liberté, Égalité, Fraternité“  (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) war geboren. Im Zuge der Revolution wurde er zum General erklärt. Nach dem erfolgreichen Italienfeldzug und trotz der Niederlage in Ägypten wurde er immer mehr zum Held der Nation. 1799 endete die Französische Revolution mit dem Sturz der Regierung. Daraufhin wurde Napoleon zum Alleinherrscher Frankreichs benannt.

1804 krönte sich Napoleon in der Kathedrale Notre Dame in Paris selbst zum Kaiser. Der Siegeszug in Mitteleuropa begann, 1805 nahm er Wien kampflos ein. In der historisch berühmten Schlacht von Austerlitz am 2. Dezember 1805 triumphierte er über die zahlenmäßig überlegene Armee der Russen und Österreicher. Daraufhin wurde der Friedensvertrag von Preßburg geschlossen. Die Niederlage im Russlandfeldzug und die immer stärker werdenden Unruhen führten zu hohen Verlusten für Frankreich. Auf dem Friedenskongresss in Prag wurde Napoleon ein Ultimatum gestellt. Napoleon war allerdings nicht bereit die französische Vormacht in Europa aufzugeben. Immer mehr Länder erklärten Napoleon den Krieg. Die endgültige Niederlage der Franzosen war 1813 in der Völkerschlacht bei Leipzig. 1814 nahmen die alliierten Truppen Paris ein. Der Kaiser verlor darauf hin jegliche Unterstützung seines Landes. Das war seine erste Verbannung auf die Insel Elba.

 

Von Elba nach St. Helena

Doch der frühere, glorreiche Kaiser von Frankreich ließ sich nicht so leicht geschlagen geben. Bereits 1815 segelte er heimlich zurück nach Frankreich. Sein Marsch auf Paris wurde zu einem Triumphzug. Österreich, Russland, Großbritannien und Preußen entschieden sich zu einem militärischen Eingriff. In der Schlacht von Waterloo wurde die französische Armee durch die vereinten Kräfte der britischen und preußischen Truppen geschlagen. Das Ende dieser Schlacht bedeutete das Ende der Herrschaft der hundert Tage. Napoleon trat zurück. Er wurde auf St. Helena verbannt.

 

Durch Napoleon also bin ich auf St. Helena gekommen. Seit jeher hat mich diese Insel in den Bann gezogen. Bei Ankunft auf St. Helena soll Napoleon geschwiegen haben. Erst am Tag darauf konnte man ihm folgende Worte entlocken „.,ach…grässlich“. Auf der Insel schrieb er seine Memoiren. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich von Tag zu Tag, bis er schließlich am 5. Mai 1821 verstarb.

insel

 

 Sankt Helena – die einsame Insel im Atlantik

Somit sind Napoleon Bonaparte und St. Helena auf ewig vereint. Auf der Insel selbst findet sich überraschender Weise wenig in Erinnerung an Napoleon. Nichts desto trotz ist St. Helena eine Trauminsel für mich geworden. Eine Insel so weit abgelegen, inmitten des Südatlantiks, 1800km von Afrika und 3200km von Südamerika entfernt. Gemeinsam mit der Insel Ascension und der Inselgruppe Tristan da Cunha bildet St. Helena das britische Überseegebiet St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha. Die Insel verzaubert mit einer unberührten Landschaft, faszinierenden Unterwasserwelt, freundlichen und offenen Einwohnern und dem historischen Erbe vieler Nationen.

 

Es ist jeher ein Traum von mir eine Reise nach St. Helena zu unternehmen.

 

Ja! Richtig gelesen. Ich war selbst noch nicht auf der Insel. Um mein Fernweh nach Sankt Helena zu stillen habe ich diesen Blog begonnen. Und wer weiß, vielleicht kann ich mir bald den Traum erfüllen und in eine Reise voller Abenteuer aufbrechen…




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